Reisebericht

Unser Reisebricht Wales - Brecon Beacons und die Halbinsel Gower

Zehn Tage waren wir in Wales unterwegs. Los ging es vom Flughafen im München mit einem günstigen Flieger von British Airways. Zwei Flüge hin und zurück kosteten bis nach London Stensted 100 Euro.

Das frühe Buchen hat sich in jedem Fall gelohnt. Dann ging es weiter mit einem kleinen Mietwagen (Corsa) von Hertz, an den Linksverkehr musste man sich natürlich erst mal gewöhnen. Vorerst verbrachten wir eine Nacht in einem London Hostel und gönnten uns am nächsten Morgen ein ausgiebiges englisches Frühstück (die baked beans sind gar nicht so schlecht wie man immer hört) und eine Stadtrundfahrt mit einem der roten Doppeldeckerbussen. Was sein muss, muss sein.

Am späten Nachmittag machten wir uns auf nach Swansea. Von London aus braucht man für die Strecke (300 Kilometer) etwa vier Stunden. Swansea liegt schon fast auf der Halbinsel Gower, unserem Urlaubsziel, an der walisischen Kanalküste und war früher ein Zentrum für Schwerindustrie. Heute ist Swansea die drittgrößte Universitätsstadt von Wales und ein beliebter Urlaubsort für Touristen - wie uns.

Wir übernachteten im Beachcomber Gästehaus, ein schönes und familiäres Gästehaus mit acht Zimmern und Meerblick (Kostenpunkt 25-35 Pfund). Am nächsten Tag kam ich den Bitten meines technikinteressierten Freundes nach und wir besuchten das National Museum Wales in Swansea. Das Museum kostet keinen Eintritt und man erfährt eine Menge über die Entwicklung der ehemaligen Industriestadt. Den Rest des Tages verbrachten wir mit Bummeln durch die Stadt. Abends ließen wir uns die Fish´n Chips schmecken. Beim Essen läuft einem das Fett an den Händen herunter, die Einheimischen scheint das ebenso wenig zu stören wie uns und der Fisch schmeckt hier direkt am Meer besonders lecker.

Am nächsten Tag machten wir uns auf in den Park Brecon Beacon. Der Nationalpark liegt etwa 20 Kilometer nördlich von Swansea und ist mit dem Auto in einer guten halben Stunde zu erreichen. Wir besuchten die Höhlen von Dan-yr-Ogof. Hier befindet sich auch eine Nachbildung eines eiszeitlichen Dorfs. Im Nationalpark selbst gibt es auch geführte Touren (auf Englisch), aber wir beschlossen mit der alten Dampflok den Park zu erkunden. Die Fahrt durch die schöne Berglandschaft des Naturparks kostet pro Person 10 Dollar. Inklusive sind das schon fast vergessene laute Geratter des Zuges auf den Gleisen und das Tuten der Lok. Los ging es an der Pant Station. Der Zug fuhr langsam und manchmal musste er sogar anhalten, da sich ein paar walisische Schafe auf die Gleise verirrten.

Nach einer weiteren Übernachtung in Swansea ging es am nächsten Tag endlich auf die, in das idyllische Örtchen Oxwich. Schön sind hier vor allem die reetgedeckten Häuser und natürlich der über zwei Kilometer lange Strand. Zum Glück war gerade Niedrigwasser und wir konnten von Oxwich aus bis zur Three Cliffs Bay wandern, ohne das die Füße nass wurden. Weil es hier in Oxwich so idyllisch war, blieben wir einige Tage, erkundeten die Umgebung und wanderten bis nach Port Eyon.

Unser nächstes Etappenziel war dann das kleine Örtchen Llanmadoc. Dort übernachteten wir im Tallizmand Hostel von David and Anne Main. Den Abend verbrachten wir mit Bier und Livemusic im Britannia Inn Pub, bestimmt eines der schönsten und traditionellsten Pubs auf Gower. Von Llanmadoc aus gibt es einen schönen Wanderweg durch Pinienwälder bis zum Whitefort Lighthouse, dem alten Leuchtturm. Aber nur bei Ebbe kann man ihn trockenen Fußes erreichen. Zum Glück war das Wetter gut und wir krempelten spontan die Hosen hoch. Die letzten Tage verbrachten wir in Rhosilli im Westen der Halbinsel. Von hier aus wanderten wir bei Sonnenschein zur Insel Worm´s Head, die bei Ebbe zur Halbinsel wird. In Rhosilli übernachteten wir im steinernen Meadowview Hostel.

Besonders die schöne und rustikale Küche und die ruhige Lage mitten in der Natur haben uns hier beeindruckt. Das Dorf erreichte man von der Unterkunft aus zu Fuß in 15 Minuten. Bevor es wieder in Richtung London ging, machten wir noch zwei ausgiebige Küstenwanderungen nördlich und südlich von Rhosilli.Dann mussten wir leider schon wieder zurück über London nach Deutschland, aber die Halbinsel Gower werden wir hoffentlich schon bald wieder besuchen. Denn vor allem Naturliebhaber wie wir kommen hier auf ihre Kosten.

Sophia aus München


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